Der Ort Eching wird als „Ehingun“ anno 1065 erstmals erwähnt. Er ist damit um einiges älter als die Landeshauptstadt München. Malerisch in Echings Mitte, unweit des Dorfangers mit seiner romantischen Streuobstwiese, liegt der Gasthof Roming. Direkt neben der Pfarrkirche, die 1766 von dem Münchner Hofbaumeister Leonhard Gießl wiedererrichtet wurde. Beschädigungen und Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg und während der Erbfolgekriege hatten der Kirche stark zugesetzt. Das Echinger Gotteshaus mit seinen Deckenfresken und Altarbildern gilt bei Kennern als besonders sehenswerte Dorfkirche.
Seit 1880 bieten die Romings, die als Landwirte und Händler bereits seit 1560 in Eching ansässig sind, typisch bayerische Gastlichkeit.
Zu Beginn wurde nur ein Bierausschank betrieben und für die Hungrigen gab es deftige Handwürste. Bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts standen noch Milchkühe, Rösser und Schweine im Stall. Dem Gasthof stand somit immer ausreichend Fleisch zur Verfügung. Noch vor rund 18 Jahren gab es regelmäßig Hausschlachtungen bei den Romings. Als Rosa und Peter Roming 1971 das Anwesen übernehmen, verliert die Landwirtschaft immer mehr an Bedeutung und das Augenmerk richtet sich hauptsächlich auf den Betrieb der Gastwirtschaft.
Zu der Philosophie der Familie gehört auch die Verarbeitung regionaler Produkte. Dadurch wird eine geringere Umweltbelastung erreicht als auch ein Beitrag zur Revitalisierung regionaler Wirtschaftskreisläufe gewährleistet. Als der Gasthof im Jahr 2006 renoviert worden ist, haben die Romings versucht, dem regionalen Gedanken ebenfalls Rechnung zu tragen. Durch die Bevorzugung heimischer Handwerksbetriebe, sowie ökologischer Bau-Materialien, wenn möglich aus der Umgebung.
Heute engagiert sich mit Sabine und Hans Roming bereits die 4. Generation für das Wohl aller Gäste.